Chuck Berry *1926

Was wäre die Rockmusik ohne Chuck Berry? Chuck Berry wurde am 18.10.1926 in St. Louis/Missouri geboren und feiert somit heute seinen 90. Geburtstag.

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Es begann alles im Jahre 1951. Chuck Berry, der schon zu High-School-Zeiten mit dem Gesang und dem Spielen der Gitarre angefangen hatte, kaufte während seines Pförtnerjobs beim Radiosender WEW einem Musiker die E-Gitarre ab. Mit dem  ebenfalls erworbenen Tonbandgerät begann er seine eigene Musik aufzunehmen. Erste kleinere Club-Konzerte folgten. Im Jahre 1955 bekam er von Muddy Waters, den er um ein Autogramm fragte, den Tipp, sich für eigene Plattenaufnahmen an die Plattenfirma Chess Records zu wenden. Die Plattenaufnahmen ließen nicht lange auf sich warten. Es erschien 1955 mit dem Song Maybellene die erste Single, die gleich in die Top-Ten der Billbordcharts einzog. Weiter Hits folgten (Auszug): Roll Over Beethoven (1956), Sweet Little Sixteen (1958), Johnny B. Goode (1956). Der unvergleichliche Duckwalk, der zu seinem Markenzeichen wurde, entstand bei seiner ersten Tournee, um, so seine eigene Aussage, von seinen Falten im Anzug abzulenken. Angus Young von AC/DC übernahm später die gleiche Art und Weise über die Bühne zu stapfen. Berrys Musik war Wegbereiter des Rock ’n‘ Roll. Sein Gitarrenspiel trug fast im Alleingang dazu bei, dass die Gitarre zum führenden Instrument der Rockmusik wurde. Für die Beatbewegung der 60er Jahre galt er als Vorbild und bis heute gehören seine Songs zu den meistgecoverten Songs aller Zeiten. Sein Lebenswerk wurde geehrt, in dem er 1986 als erstes Mitglied in die Rock ’n‘ Roll Hall Of Fame aufgenommen wurde. Aber auch auf triviale Art wurde ihm gehuldigt. Mit wildem Gitarrenspiel und liegend mit zappelnden Beinen beeindruckte Marty McFly alias Michael J. Fox in dem Film „Zurück in die Zukunft“ die auf der Bühne befindlichen Musiker so sehr,  das sie nach ihrem Auftritt ihren Vetter namens „Chuck“ anriefen. Was für eine geniale Metapher. Solche Musik muss einfach aus der Zukunft kommen. Apropos Zukunft. Mit der  Sonde „Voyager“ wurde durch die NASA neben den größten Werken von Bach, Mozart und Beethoven auch Chuck Berrys Johnny B. Goode ins All geschossen. Happy Birthday, Mr. Chuck Berry!

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