Dizzy Mizz Lizzy – Forward In Reverse

Dizzy Forward

Vom deutschen Markt relativ unbemerkt ist Ende April das neuste Werk „Forward In Reverse“ der dänischen Rockgruppe Dizzy Mizz Lizzy erschienen.

Die Gründung der Band geht bis in das Jahr 1988 zurück. Ihr Musikstil, den sie selber als Power-Rock bezeichnen, wurde durch die Grungewelle Anfang der 90er Jahre beeinflusst. Die im Jahre 1993 veröffentliche Demo mit den beiden Stücken Waterline und Silverflame lief bei den dänischen Radiostationen in Dauerschleife. Das gleichnamige Debütalbum ließ nicht lange auf sich warten, und erschien im Frühjahr 1994. Innerhalb der nächsten zwei Jahre gingen über 180.000 Kopien über die Ladentheke und wurde damit zu dem schnellverkauftesten Debüt Dänemarks. 1996 erschien das zweite Hitalbum „Rotator“. Die dazugehörige Tournee führte Dizzy Mizz Lizzy neben Festivals in Deutschland, Dänemark und dem Rest Skandinaviens auch nach Japan, wo sie ebenfalls gefeiert wurden. Nach dem Ende der Tournee fühlte sich die Band ausgebrannt und beschloss erst einmal sämtliche Bandaktivitäten ruhen zu lassen. Trotz Bemühungen, die Band wieder aufleben zu lassen, blieb es beim Split der Band. Im Jahre 2009 kam es zu einer ersten Reunion, die gut ein Jahr anhielt. Ein entsprechendes Livealbum der Tournee wurde veröffentlicht. Im Jahr 2014 kam es zu der zweiten Reunion. Kurze Zeit später verdichteten sich die Gerüchte, das nicht nur gemeinsame Konzerte geplant waren, sondern auch ein neues Studioalbum aufgenommen werden sollte. Das dänische Trio, bestehend aus dem Gitarristen und Sänger Tim Christensen, dem Bassisten Martin Nielsen und dem Schlagzeuger Sören Friis knüpfen auf „Forward In Reverse“ genau da an, wo sie vor gut 20 Jahren aufgehört haben. Melodischer Power-Rock mit Grungeeinflüssen den ich uneingeschränkt jedem empfehlen kann. Ich hatte das Glück eines der Konzerte der 1996er Tournee auf einem dänischen Festival erleben zu dürfen. Der Auftritt zählt für mich zu den Top 5 auf meiner Hitliste der besten Konzerte. Ein Erlebnis wird für immer in meinem Gedächtnis bleiben. Wenn um Dich rum gut 20.000 dänischen Kehlen den kompletten Song „Silverflame“ von der ersten bis zu letzten Zeile lauthals mitsingen und gemeinsam dazu im Rhythmus hüpfen, ist das Gänsehaut pur. Allein der Gedanke lässt mir wieder eine Gänsepelle wachsen. Ich bin gespannt, ob ich morgen beim Konzert in Aarhus auch entsprechendes erleben werde. Rock ’n‘ Roll!

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