Temple Of The Dog – Temple Of The Dog

Temple_Of_The_Dog

Würde man mich persönlich nach dem bedeutendsten Album der Grunge-Ära fragen, dann fällt mir zuallererst dieses Album ein. „Temple Of The Dog“ der gleichnamigen Band erschien am 16.04.1991, also genau heute vor 25 Jahren. Die Band Mother Love Bone stand kurz vor einem musikalischen Durchbruch, da sie eine der wenigen Bands aus Seattle waren, die einen Major-Deal aufweisen konnten. Das Traumhaus zerbrach, als deren Sänger und Bandleader Andrew Wood sich den Goldenen Schuss setzte. Drei Tage wird er im Krankenhaus am Leben erhalten, damit sich Verwandte und Freunde von Wood verabschieden konnten, bevor die lebenserhaltenden Maßnahmen abgestellt wurden. Die gesamte aufstrebende Musikszene der Stadt  Seattle stand nach dem Tod des charismatischen Frontmanns unter Schock. Andrew Wood lebte seinerzeit gemeinsam mit Chris Cornell, Sänger einer weiteren hoffnungsvollen Band aus Seattle namens Soungarden, unter einem Dach in einer WG. Die beiden kreativen Köpfe tauschten quasi täglich gegenseitig Songideen aus und trieben sich somit zu kreativen Höchstleistungen an. Um Andrew Wood ein Denkmal zu setzen, beschloss Chris Cornell, gemeinsam mit Matt Cameron von Soungarden und den befreundeten Musikern Stone Gossard und Jeff Ament der aufgelösten Mother Love Bone, zwei eigens geschriebene Stücke aufzunehmen. Aber es sollte nicht bei den beiden Aufnahmen bleiben. Gossard und Ament hatten sich nach der Auflösung von Mother Love Bone zu einer neuen Band namens Pearl Jam zusammengeschlossen. Deren Sänger Eddie Vedder und Gitarrist Mike McCready schlossen sich dem Projekt an. Im Zeitraum von November bis Dezember 1990 entstanden so im Studio insgesamt 10 Stücke. Nach erscheinen am 16.04.1991 lag die Platte erst wie Blei in den Regalen. Erst durch den Erfolg des zeitgleich entstandenen Debüts „Ten“ von Pearl Jam kletterte das Album auf Platz 5 der US-Charts und erhielt im selben Jahr eine Platin-Auszeichnung für eine Million verkaufte Exemplare. „Temple Of The Dog“ gehört nach meiner Auffassung in jede gut sortierte Plattensammlung. Und bei Hunger Strike, der Song mit dem wohl genialsten Duett der Seattle-Szene, läuft mir auch heute noch immer ein Schauer über den Rücken. Gänsehaut pur!

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3 Gedanken zu “Temple Of The Dog – Temple Of The Dog

  1. Da bin ich absolut deiner Meinung. Und gleich danach kommt die Ten. Auch ein absolut Hammer Album

  2. Pingback: Temple Of The Dog gehen auf Tournee | Bock auf Rock

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