Kamchatka Live im Savoy, Bordesholm am 18.03.2016

Das erste Konzert in diesem Jahr, was ich gemeinsam mit meinem Freund Jan besuchen durfte, fand im Savoy im beschaulichen Bordesholm statt. (Einen entsprechenden Appetizer gab es hier.)

Gitarre nach Freiflug

Gitarre nach Freiflug

Endlich mal eine kurze Anfahrt von Flensburg. So machten wir uns gegen 18:30 auf den Weg und kamen nach einer guten dreiviertel Stunde in Bordesholm an. Zur unserer Freude fanden wir sogar unmittelbar vor der Tür einen Parkplatz. Das Savoy ist ein altes Kino und wird von einem Verein geführt. Neben Konzerten finden hier auch Kino- und Theatervorführungen statt. Dementsprechend ist auch die Bestuhlung des Veranstaltungsraums ausgefallen: rote Vorhänge an den Wänden, Kinobestuhlung mit Tischchen und Platzbeleuchtung. Was sicherlich bei Theater und Kino super ist, ist leider bei einem Rockkonzert etwas hinderlich. Dazu kam noch, dass das Savoy nur spärlich gefüllt war, nur ca. 100 Zuschauer verliefen sich in dem Saal. Das hatte aber auch Vorteile. Der Weg zum Biertresen war ohne großes Gedrängel machbar. Und am besagten Tresen stand dann auch plötzlich der Gitarrist Thomas Andersson von Kamchatka neben einem und bestellt ein Bier. Ein kurzer Gruß, ein Lächeln, und schon war er wieder weg. Das erlebt man nur in einem kleinen Club.

Gingerpig Live im Savoy, Bordesholm 2016

Gingerpig Live im Savoy, Bordesholm 2016

Die Show wurde um 20:00 Uhr von der holländischen Band Gingerpig eröffnet. Die Band gibt es seit fünf Jahren und passt mit ihrem 70er-Jahre Heavy-Blues-Rock ideal zur Hauptband. Insbesondere der Gitarrist Boudewijn Bonebakker wusste mit seinen Solis auf der Gitarre zu überzeugen. Leider war der Gig schon nach einer knappen dreiviertel Stunde wieder beendet. Aber die Stimmung war, wenn man das so bei 100 sitzenden Personen so nennen darf, schon gut angeheizt.

Kamchatka Live im Savoy, Bordesholm 2016

Kamchatka Live im Savoy, Bordesholm 2016

Nach einer kurzen Umbaupause kam dann der Hauptakt Kamchatka auf die Bühne. Und was einem da geboten wurde, war unglaublich. Von der ersten Minute an zeigten die Jungs aus Schweden – Thomas Andersson (Gitarre und Gesang), Tobias Strandvik (Drums) und Per Wiberg (Bass) – was sie drauf haben. Und das ist eine ganze Menge. Blues-Rock vom Allerfeinsten. Meine Erwartungen, die durch das anhören der letzten beiden Platten „The Search Goes On“ und „Long Road Made Of Gold“ relativ hoch waren, wurden durch das Konzert noch übertroffen. Mit einer wahren Spielfreude gingen die drei Mannen ans Werk. Dabei spielten sie aus allen sechs Veröffentlichungen Stücke. Die Zeit verging wie im Flug, und nach gut 1 3/4 Stunden, und mit einer relativ langen, aus zwei Stücken bestehenden Zugabe, ging das Konzert zu Ende. Dabei spielte sich Thomas Andersson so in Extase, dass am Ende seine Gitarre über die Bühne flog. Ein unvergesslicher Moment und Abend ging damit zu Ende. Liebe Band Kamchatka: Mit diesem Auftritt habt ihr mindestens einen Fan mehr. Beim nächsten Mal bin ich wieder Live dabei. Und ich trage auch meines neues Bandshirt. Versprochen!

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