Henrik Freischlader – Live 2014 (Nighttrain To Budapest Farewell Tour)

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Am 27.03.2015 erschien endlich das von mir ersehnte Live-Album der letztjährigen Tour von Henrik Freischlader. Und es wurden alle meine Erwartungen, bis auf eine klitzekleine Sache, absolut erfüllt.

Als ich im letzten Jahr erfuhr, das Henrik Freischlader (vorerst?) zum letzten Mal auf Tour gehen wolle, habe ich mir selbstverständlich Karten für das Konzert in HH gekauft. Das wollte ich einfach nicht verpassen. Es war ein wundervoller Abend im Downtown Bluesclub, den ich am 07.10.2014 gemeinsam mit meinem Freund Jan erleben durfte. Als ich das erste Mal der neuen Live-Platte „Live 2014 (Nighttrain To Budapest Farewell Tour)“ lauschte, wurde ich sofort an den Abend im letztjährigen Oktober zurückversetzt. Freischlader spielt gewöhnt sensationell an der Gitarre, begleitet von einer Spitzenband. Nach dem ersten Stück zum warm werden (>A Better Man< vom „Night Train To Budapest“-Album) folgte >Two Cool For Me< vom „Get Closer“-Album, in dem es zum ersten Mal gitarrengniedelmäßig zur Sache gehen sollte. Hierbei hatte Moritz „Mr Mo“ Fuhrhop an den Tasten auch seinen ersten großen Auftritt. Die weiteren Bandmitglieder waren bei dem Konzert der Bassist Theofilos Fotiadis, wie gewohnt cool und lässig, sowie Dirk Senngotta am Schlagzeug. Als drittes Stück, und für mich besonderes erwähnenswert, da Freischlader dieses Stück im zarten Alter von 16 Jahren geschrieben hatte, ist >Dissappointed Woman< von der Debüt-Scheibe „The Blues“. So folgt Highlight auf Highlight bis zum Ende der Platte mit viel Gitarre und bester Bluesmusik. Als Rausschmeißer und als Zugabe am Ende des Konzerts, und garantiert eine Gänsehaut hinterlassend, gibt es noch den Slow-Blues >Desert Love<. Ich bin wohl nicht der einzige, der dabei leicht feuchte Augen bekommt, oder? Das soll also das Ende von Freischlader gewesen sein? Ich hoffe doch wohl nicht! Zu schade wäre es, wenn man den Ausnahmegittaristen nicht mehr auf der Bühne sehen könnte. Was für eine absurde Vorstellung eigentlich! So muß ich bis zum nächsten (hoffentlich zeitnahen) Konzertbesuch mit den vorliegenden Livemittschnitten vorlieb nehmen.

Wie schon erwähnt, vermisse ich nur eine klitzekleine Kleinigkeit von dem besuchten Konzert. Als erste Zugabe spielte die Band ein Stück gemeinsam mit der bezaubernden und talentierten italienischen Singer/Songwriterin Linda Sutti, die, zumindest in Hamburg, als Supportact das Konzert eröffnete. Dieses fehlt leider auf der vorliegenden Aufnahme. Schade eigentlich! Mir hatte das Stück gut gefallen, kam doch die rockigere Seite von Linda Sutti zum Vorschein.

Für alle, die hervorragend gespielte Bluesmusik mögen, ist Henrik Freischlader ein Muß. Ich kann diese Platte, sowie auch alle anderen Veröffentlichungen, nur wärmstens empfehlen. Und den anderen sei gesagt: Ihr verpasst etwas! Unbedingt reinhören!

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